Vom Gerätewagen der Schweizer Feuerwehr zum Expeditionsmobil "Willi"

2018 - Das erste Halbjahr bis zum Urlaub

In diesem Jahr sollte sich für Willi noch so einiges ändern.

Zunächst stand die Beschaffung eines Erstzrads und die Ertüchtigung der Aufbauelektrik an.

8. Januar 2018

Schon am 8. Januar trieb es uns wieder in die Garage. Ich wollte mich ausgiebig mit dem Fahrwerk und der Beschaffung eines Ersatzrads beschäftigen.

Reifen- und Felgengrößen waren mir bis dahin gänzlich unbekannt und mit einer optimistischen Naivität ging ich an die Ersatzradsuche. Dazu habe ich mich als erstes mit der am Willi verbauten Felge beschäftigt.

Wir lernten, dass Willi folgende Felgen trägt:

  • Sprengringfelge 7,5 x 20 HD-Super mit 10.00 R 20 Goodyear G 124
  • 8 Loch
  • Hersteller Lemmerz
  • Lockreis 275mm
  • Mittenloch 120 (121)mm
  • Bolzenzentriert (beidseitig gesenkt)
  • hinten mit Distanzring 110mm (!) verbaut

Um es vorweg zu nehmen, das Thema Ersatzrad hat mich immer wieder bis Anfang Mai beschäftigt.

Ich habe das Forum förmlich aufgesaugt und alle nur nutzbaren Informationen gesammelt.

Das Kernproblem habe ich noch nicht lösen können - eine baugleiche Felge für das Ersatzrad habe ich bist heute (30.07.2018) nicht auftreiben können.

Felge, Rad und Sprengring

10.- 30. Januar 2018

Wir verbrachten unzählige Stunden unserer Freizeit mit der weiteren Ertüchtigung unseres Fahrzeugs.

Ines beschäftigte sich mit der Ausgestaltung des Innenraums. Gardinen, Mückengitter an den Fenstern, neue Matraze, welche gleichzeitig als Sitzkissen mit Rückenlehne nutzbar ist.

Wir haben den Tisch komplett zerlegt und wieder gangbar gemacht. Ines war kurz zuvor ziemlich böse mit dem Tisch zusammengeklappt. Die Halterung hatte schlapp gemacht.

Danach gabs auch gleich mal eine warme Mahlzeit.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). 14.Januar 2018: Die Kanister, welche mir meine Kinder zum Geburtstag schenkten, sind nun auch verbaut.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Zwischendurch brauchte auch Gerhard mal ein bisschen Zuneigung.

In der Bucht haben wir die Grundträger für den Dachgarten auf dem Fahrerhaus ersteigert. Die Dinger kosteten über 60€ und waren in einem unschönen Zustand. Da die Träger für die Regenrinnenbefestigung mit der erforderlichen Höhe selten sind, haben wir zugeschlagen.

Die letzte braune Platte wurde nun auch noch in eine hellelfenbeine verwandelt. Eigentlich wollten wir dies mit dem Einbau des Durchstiegs zum Fahrerhaus erst tun, da dies aber noch ein paar Monate dauern kann, griff Ines gleich zur Rolle.

Am 20. Januar hat Ines die Dachträger fertig entrostet und grundiert. Ich konnte sie zusammenbauen und für den Dachgarten vorbereiten.

Ines hat inzwischen im Willi weiter für Stauraum und Verschönerung gesorgt.

An eine der braunen Wände hat sie eine Spiegelfolie geklebt. Der Raum wirkt jetzt größer und heller.

Immer abends, nach den Baumaßnahmen habe ich mich weiter intensiv mit der Beschaffung eines Ersatzrades bzw. eines neuen Reifensatzes beschäftigt. Dies gestaltete sich weiterhin schwierig. Einen interessanten Hinweis fand ich im Forum.

Ramin Rasoulkhani,
Corint GmbH
Grenzstraße 2
63128 Dietzenbach
Mobil: +49 174 6801156

Mit Ramin habe ich viele Telefonate geführt und mich zum Thema Reifen und Räder schlau gemacht. Das Angebot war am Ende einen neuen Satz Räder, inkl. Ersatzrad in der Reifengröße 385/65 R 22,5.

Die Felgen dafür lässt er exklusiv anfertigen, der Preis ist durchaus in Ordnung.

Wir wären also von 10R20 auf ca. 14R22,5 gewechselt. Aus folgenden Gründen haben wir davon letztendlich Abstand genommen:

  • Lenkanschlag muss verändert werden
  • da einteilige Felge, kein oder schwer Reifenwechsel unterwegs möglich
  • deutlich mehr Gewicht
  • stärkere Belastung der Achsen
  • schlechte Verfügbarkeit in Russland und Vorderasien
  • 4 relativ gute Räder sind übrig
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Ende Januar 2018: Die Matratzen sind endlich fertig
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). 31. Januar. Wir bekommen neue Nachbarn und ziehen ein Hallenfeld weiter nach Norden. Platz ist genug!

Februar 2018

Im Januar besuchte uns unser Kumpel Till in der Garage. Er ist mit seiner Familie auch mit einem Offroader unterwegs. Wir haben uns unter anderem über das Thema Oldtimergutachten unterhalten. Till konnte nicht verstehen, wieso ein 35 Jahre altes Fahrzeug kein Oldtimerkennzeichen bekommt. Nun ja, inzwischen sah Willi ja auch ein bisschen anders, zeitgerechter aus.

Till hatte einen Kontakt in Braunschweig, mit dem sollten wir mal reden.

Dies taten wir jetzt im Februar. Frank aus Braunschweig lies sich von uns die Papiere und ein paar Bilder schicken und besprach das Thema mit seinem TÜV-Prüfer.

Inzwischen beschäftigten wir uns weiter mit dem Dachgepäckträger und weiteren Umbauten.

Unser Willi hat eine Raumspartreppe um ins Fahrzeug zu kommen. Diese ist unter dem Einstieg verlastet. Wenn wir auf Reisen nur mal kurz ins Fahrzeug müssen, ist es sehr beschwerlich diese Treppe zu installieren. Man muss bedenken, dass unser Einstieg links am Fahrzeug ist und die Treppe vorsteht. Ines wünschte sich eine kleine handliche Leiter für dese Fälle. Das war wieder mal eine Aufgabe!

Bekanntlich ist im Februar meistens Winter. Wir wollten noch einmal ein langes Wochenende ins Erzgebirge. Nicht schlecht, wenn man weiß wie die Schneeketten aufzuziehen sind. Wir haben ein Trockentraining gemacht.

Auch der Dachgepäckträger war weiter am Wachsen - Mit Ruhe und Hingabe.

Frank aus Braunschweig hat sich gemeldet!

Am 14. Februar ist Termin zum TÜV mit Oldtimergutachten. Wir waren furchtbar aufgeregt ob das klappt.

Kurz davor stellte ich einen "komischen" Geruch im Aufbau von Will fest. Das kleine mobile Ladegerät hatte seinen Geist aufgegeben.

Da sich Ines schon immer die Nutzung des Reiseföns auch ohne Landstrom wünschte, musste nun ein Kombigerät mit Wechselrichter her. Im Forum habe ich ein tolles Angebot gesehen. Ein Mitglied verkaufte einen victron energy MultiPlus compact 24 / 1600 / 40 zu einem sehr guten Preis. Da hab ich zugeschlagen.

Am 9. Februar fuhren wir nach der Arbeit erst einmal Richtung Erzgebirge. Wir haben einen schönen Stellplatz auf der Muldenwiese unterhalb der Basilika Wechselburg gefunden. Es war totenstill, nur das Wasser der Mulde rauschte.

Am 10. haben wir meinen Cousin besucht und kräftig gemeinsam mit meinen Brüdern und den Schwägerinnen und den anderen Cousins nebst Frauen einen gezwitschert.

13. Februar - Abfahrt nach Braunschweig

Wir haben uns nach der Arbeit auf den Weg gemacht und sind ganz entspannt in Richtung Harz gefahren. Ziel war der Vienenburger See. Dort haben wir übernachtet und sind am 14.2. pünktlich 9:00 Uhr bei Frank in der Werkstatt angekommen.

14. Februar - Oldtimergutachten

Mittwoch. Nach einem sehr freundlichen Empfang und einem Kaffee machten wir uns von der Werkstatt auf zur Kraftverkehrsgesellschaft (KVG) Braunschweig zur Begutachtung. Diese fand in den Hallen der Werkstatt statt.

Gleich 2 Kollegen beschäftigten sich mit unserem Willi. 2 auch schon in die Jahre gekommene Herren, freundlich, höflich und vor allem kompetent!

Die erste Überraschung war, dass eine komplette HU gemacht wird, obwohl die letzte noch nicht mal ein halbes Jahr her war. Das ist so richtig und erforderlich, wir wussten es einfach nicht. Bei dieser Prüfung wurden als erstes bemängelt, dass die Druckluftbehälter angeblich voller Wasser stehen und dies schon am Ventil unten heraus läuft. Allein diese Behauptung mit dem deutlichen Zusatz "...schlechter Pflegezustand…" brachte uns fast auf die Palme. Das dauerte genau so lange an, bis wir merkten, dass die beiden sich einen Spaß daraus machten uns völlig auf die Schippe zu nehmen. Auch die Bemerkung das Fahrzeug hätte keine ordentliche Bremsenprüfung erhalten, hielten wir für einen Scherz. Dem war aber nicht so!

An allen Druckluftkreisen befanden sich die originalen, alten und kaputten (!) Prüfventile an den entsprechenden Prüfanschlüssen.

Die DEKRA Kollegen in Leipzig hatten lediglich eine Bremsenprüfung auf dem Bremsenprüfstand, nicht aber eine Prüfung der Luftanlage durchgeführt.

In diesem Zustand konnte keine qualifizierte Prüfung durchgeführt werden und somit keine HU und kein H-Kennzeichen bescheinigt werden.

Wir waren voller Freude und mit den besten Gewissen und einer (fast) neuen HU in der Tasche nach Braunschweig gefahren, um nun vielleicht mit dem Mietwagen nach Leipzig zurückzukehren.

Frank war die Rettung! Er organisierte kurzum wenigsten einen neuen Prüfadapter für die Prüfanschlüsse, welcher dann ringsum an alle Anschlüssen gebaut wurde. Die Bremsenprüfung war erfolgreich. Willi erreichte alle Werte. Weiter Prüfanschlüsse wurden nur wenige Stunden später in seiner Werkstatt angeliefert und eingebaut.

Zum Abschluss wurden die Druckluftkreise noch einzeln entlüftet um die Funktionen des Schutzventils zu prüfen.

Das Vierkreisschutzventil war defekt! Beide Bremskreise verloren gleichzeitig die Luft, die Manometerzeiger bewegten sich beide gegen null.

Die freundliche aber schockierende Aussage des TÜVlers: "H-Kennzeichen kein Problem. Da gab´s schon mal Feuerwehrfahrzeuge mit einem solchen Kasten. Aussehen und technische Ausstattung sind eines Oldtimerkennzeichens würdig. Mit dem kaputten Schutzventil allerdings gibt es keine HU und somit auch kein H"

Ratlosigkeit! Wie nun weiter? "Ihr könnt mit dem Auto zurückfahren und nach Reparatur gern wieder kommen."

Mit einem kaputten Schutzventil wollten wir aber nicht bis Leipzig zurück.

Frank fing sofort an zu telefonieren. Nach ca. 15 Minuten hatte er ein neues 4-Kreisschutzventil geordert. Lieferung morgen bis 9:00 Uhr, dann Einbau, dann Prüfung - erledigt. Schlecht war nur, dass wir "morgen", also am Donnerstag und Freitag dienstlich gebunden waren und noch heute (Mittwoch) zurück mussten. Wir fuhren erstmal zurück in Frank´s Werkstatt. Der TÜV-Prüfer kam am Nachmittag auch noch in die Werkstatt. Anhand der Druckluft-Schaltbilder überprüften wir noch einmal alle Funktionen. In der Hoffnung einen Denkfehler zu haben und die HU doch noch zu erteilen, beteiligte sich auch der TÜVler noch mit an der Fehlersuche. Es blieb dabei. Das Schutzventil war defekt.

Nun Plan B. Frank brachte uns zu AVIS, einmal quer durch Braunschweig. Wir wollten mit dem Mietwagen zurück und ich dann am Freitag Nachmittag wieder nach Braunschweig den Willi holen.

Da Frank bei unserem Kumpel Till noch einen Ledersessel stehen hatte, der nach Braunschweig musste, haben wir ein etwas größeres Fahrzeug gemietet und fuhren ziemlich traurig zurück nach Leipzig. Willi, der nun schon Familienmitglied war, musste allein und krank zurückbleiben.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlichst bei Frank, seinen Kollegen und dem TÜV-Prüfer bedanken. Ihr habt einen tollen Job gemacht!! 

Freitag 16. Februar

Schon 11:00 Uhr kam der Anruf. Auto ist fertig, alle Prüfungen bestanden, du kannst ihn abholen.

Der Sessel war schon im Auto und ich machte mich 12:00 Uhr auf den Weg. Bei AVIS in Braunschweig holte Frank mich wieder ab.

Der Willi war abfahrbereit abgestellt und nach einem Käffchen und einem Schwatz dazu machte ich mich bei schönstem Wetter über den Harz zurück nach Leipzig.

In der darauf folgenden Woche wurde die Ummeldung vorgenommen und aus Willi wurde nun Opa Willi der "H"istorische.

März / April 2018

In den folgenden Monaten beschäftigten wir uns mit dem Anbau eines Fahrradträgers und wieder mal mit der Beschaffung anderer Räder oder Reifen für Willi.

Der Fahrradträger sollte am Heckträger klappbar angebracht werden und unsere 2 Fahrräder tragen. Wir hatten auf dem Flohmarkt einen Heckträger für einen VAN für wenig Geld gefunden. Diesen haben wir so angepasst, das dieser passte.

Es sollte möglich sein, trotz Fahrradträger in die hinteren Klappen zu gelangen. Dadurch kam der Träger allerdings so hoch, dass ein geplantes Ersatzrad über den Rädern keinen Platz mehr hatte. Das haben wir mit dem Musteraufbau festgestellt und noch einige Änderungen vorgenommen. Vom eigentlichen "Trödelmarkt-Fahrradträger" blieb nicht mehr viel übrig.

Nun war wieder mal ein bisschen Zeit das Thema Räder nochmals anzugehen.

Das Ziel sollte sein ein bisschen mehr Umfang, etwas mehr Breite und dennoch weniger Gewicht zu erzielen. Beim näheren Hinsehen war schon mal klar, dass ich die 11cm (!) dicken Distanzscheiben maximal reduzieren, allerdings nicht ganz entfernen kann. Die Radbolzen erlaubten nicht das gedrehte Anbringen der Hinterräder, da die Gewinde zu kurz waren. Schade. Damit bleiben diese 13kg pro Hinterrad schon mal erhalten.

Trotz dieser traurigen Erkenntnisse habe ich noch mehrfach mit Frank Flick (BAT-Trade) telefoniert und die unterschiedlichsten Lösungen besprochen.

Er war dabei Felgen in 9.00 x 22.5 anfertigen zu lassen und darauf 12.00R22.5 zu montieren. Das Gewicht der Felge liegt bei 44 kg, mit einem Reifen in der Größe bei ca. 120 kg. Dazu kommen hinten noch jeweils 13 kg für die Distanzscheiben. Wenn wir uns dazu entscheiden, benötigen wir ein vollwertiges Ersatzrad und nicht nur eine Decke. Nochmal Zusatzgewicht.

Es war also jetzt an der Zeit die Ziele des Radwechsels noch einmal klar zu überdenken.

Was erreichen wir damit und ist es unbedingt erforderlich?

  • ein bisschen weniger Drehzahl bei gleicher Geschwindigkeit. -> Wäre schön!
  • besseres Fahrverhalten im schwierigen Gelände. -> nicht übel aber wir wollen noch nicht in die Wüste. Abwegiges Gelände hat das Feuerwehrauto bei voller Beladung auch so geschafft.
  • sieht besser aus. -> Geschmackssache und "nice to have"
  • mehr Gewicht! -> auf gar keinen Fall!
  • mehr Belastung für die Achsen. -> nö, brauchen wir auch nicht.
  • Verfügbarkeit in Russland und Vorderasien. -> ein absolutes Muss

Wir haben im Forum noch tausende Artikel gelesen und sind immer wieder zu dem Schluss gekommen, dass wir das viele Geld eigentlich dafür noch nicht ausgeben wollen. Schwierig war nur, dass wir immer noch kein Ersatzrad hatten und doch schon bald die erste kleine Tour machen wollten.

Mit diesen Gedanken bin ich zu Frank Hartmann von Reifen Blank, ganz in unserer Nähe gefahren und habe ein weiteres Fachgespräch geführt.

Nun stand das Ergebnis fest: Die Räder bleiben wie sie sind und es wird in der Größe 10.00 R20 eine Ersatzdecke, Schlauch und Wulstband beschafft.

Alles weitere später. Vielleicht ergibt sich ja mal ein gutes Angebot oder ein anderer Grund. Reifenprofil liegt noch bei 13-15mm und die Goodyear sind noch nicht nachgeschnitten.

Frank Hartmann hat mir, nachdem er unser Hauptreiseziel erfahren hat, den russischen Reifen 10.00R20 KAMA-310 empfohlen. Knapp 200 Euro klang auch gut.

Ende April kam noch der Dachträger drauf. Zwischenzeitlich gab es die Idee den Ersatzreifen hier zu verstauen. 70 kg auf dem Dach sollte möglich sein. Diese wurde schnell wieder verworfen. Zu schwer und nicht gut zu verladen. Der Dachgepäckträger verließ seinen Platz auf dem Fahrerhausdach erst einmal wieder.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Nun begann die Bastelei für den Heckträger. Wir wollten es ohne Ladekran realisieren. Auch diese Idee wurde rasch verworfen und wir beschlossen erst einmal Urlaub zu machen.

Bevor wir uns auf den Truppenübungsplatz Marienfließ verabschiedeten, mussten wir noch ein bisschen an der Ladungssicherung im Wohnraum feilen.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Gegenüber wurden Leisten angebracht und ein eventuelles darüber "hoppeln" mit straffen Hosenträgergummis verhindert.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das ist bestimmt noch nicht die Endlösung.

Mai / Juni 2018

Der erste Urlaub mit Opa Willi ist vorbei. Wir haben allerhand Verbesserungspotential gefunden.

Das Wichtigste war ein Insektenschutz vor der Frischluftzufuhr ins Fahrerhaus. Uns hat es unendlich viel Insekten ins Fahrerhaus geblasen.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die braunen Fensterrahmen wurden langsam rot. 1. Farbversuch
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Auch am Fahrerhaus sollte das eintönige RAL 3000 ein bisschen Auffrischung erleben. Hier das Folienmuster in Hellelfenbein, wie der Koffer.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Am Heckträger wurden 2 Rohre für den Ersatzreifen angeschweißt, lackiert....
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). ...und mit einem straffen Schrumpfschlauch überzogen. Ferdsch!

So ganz nebenbei wurde noch an der Elektrik gewerkelt. Die Beleuchtung im Sanitärbereich wurde verbessert und ein Schalter für den Toilettenlüfter eingebaut. Bisher lief er immer.

Ein Außenlicht unter dem Einstieg wurde angebracht und mit einer Fernbedienung schaltbar gemacht. Nun können wir es aus der Hosentasche schalten.

Der Fahrradträger musste mit dem Ersatzreifen auch noch einmal leicht angepasst werden. Die Schrauben an der Befestigung wurden durch Bolzen mit Splint ersetzt.

3. Juni 2018

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Auch das Rohr zum Mitführen der Angelruten hat seinen Platz gefunden.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Im letzten Urlaub war eine Halterung für den Auspuff hinter dem Fahrerhaus abgerissen. Kurzerhand haben wir entschlossen den Auspuff vorerst nicht mehr über Dach zu führen. Vor allem aus dem Grund, weil hinten auf dem Dach noch eine Kamera für die Kontrolle der Durchfahrtshöhe installiert werden soll. Wäre schlecht wenn die verrußt vom Abgas schlechte Bilder macht.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Knapp 20 kg Stahl bleiben vorerst übrig.

Im Juni entsteht auch ein neues Armaturenbrett

Die Außenbeleuchtung wird separat über die Funkfernbedienung geschaltet und ist so angeordnet, dass sie unter der zukünftigen Markise leuchtet.

Das 1. Halbjahr für Willi ist länger als das kalendarische

Anfang Juli haben wir wieder einmal so ziemlich alles fertig und Ines hat Lust ein paar Kilometerchen zu fahren.

Bevor es in den Urlaub geht, haben wir noch schnell die Entlüftungen der Differenziale höher gelegt. Man kann ja nie wissen, ob wir nicht doch mal durch eine Furt oder ähnliches müssen.

Endlich Urlaub!!!

Am 21. Juli starteten wir für 3 Wochen auf Urlaubsreise.