Vom Gerätewagen der Schweizer Feuerwehr zum Expeditionsmobil "Willi"

2019 - 3. Quartal

05.07.2019 - Federpakete gewartet

An diesem Wochenende haben wir und sie Federpakete vorgenommen. Dazu wurde der Willi am Rahmen ausgehoben um die Federn komplett zu entlasten. Mit ordentlich Grafitöl wurde der Schmutz ausgespült und die Federn somit ordentlich geschmiert.

06.07.2019 - Ersatzkeilriemen verstaut

Die bisher einfach im Ersatzteilfach abgelegten Keilriemen bekommen eine ordentliche Transportsicherung und sind nun platzsparend an der Rückwand des Fachs verstaut.

10.07.2019 Idee für Wäscheleine umgesetzt

Schon mehrfach haben wir uns eine schnelle Möglichkeit zum Aufhängen der Reisewäsche gewünscht. Das muss auch ohne Bäume funktionieren - und das tut es nun.

Vorn und hinten wurden leichte Aluminium Installationsrohre angebracht. In diese können nun 2 weitere Rohre eingeschoben werden, welche während der Fahrt oder bei Nichtgebrauch vor dem Dieseltank festgeklipst sind.

20.07. - 10.08.2019 - Urlaub im Baltikum

Näheres dazu könnt ihr demnächst hier (Link noch nicht aktiv) lesen.

Der Urlaub ist ohne schwarze Fingernägel und viel zu schnell zu Ende gegangen. Wir haben wieder viele, viele Verbesserungsideen gesammelt und auch gleich damit begonnen diese umzusetzen.

  • Mückengitter und Gardinenstange in der Küche umbauen - so wie alle anderen
  • Beleuchtung Küchenbereich Bereich verbessern
  • zusätzlichen drucklosen Trinkwasserzulauf einbauen
  • Solaranlage nachrüsten
  • Schubkästen im Küchenbereich auch noch sichern
  • Schrotsäge beschaffen
  • Ladegerät für Notebook reparieren
  • Dichtlippe an die Markise anbauen
  • Gasanschluss für Sommerküche nachrüsten

Das Wichtigste zuerst: Die Druckwasserpumpe für die Wasseranlage wurde immer lauter. Der gesamte Küchenbereich vibrierte wenn wir den Wasserhahn aufdrehten. Äußerst unangenehm, auch für eventuell in der nähe stehende Gleichgesinnt - die gab es zum Glück kaum.

11.08.2019 Insektenschutz umgebaut

Dennoch habe ich am Sonntag zuerst die Beleuchtung und den Mückenschutz im Küchenbereich so umgebaut, wie im hinteren Bereich schon praktiziert.

12.08.2019 Trinkwasseranlage Bestandsaufnahme

Die Jabsko Druckwasserpumpe war auf einem 2mm Alublech an der Unterseite des letzten Küchenschranks verschraubt. Die Vibrationen wurden durch das Blech verstärkt und in die Möbel eingeleitet. Selbst die Außenwand vibrierte.

Während unseres Baltikum Urlaubs haben wir nur einmal eine ELT-Fremdeinspeisung genutzt. Dies war bei 80% Batteriefüllstand nicht erforderlich aber halt vorhanden. In dieser Nacht haben wir den Boiler elektrisch aufgeheizt, um am Morgen duschen zu können. Gegen 5 Uhr früh gab es ein sehr lautes blechernes "Plong" im Willi. Der Boiler hatte sich aufgebläht - das darf nicht sein! Irgendwas war falsch an der Anlage.

Diesen Fehler konnte ich nun auch gleich mit analysieren.

Die Ursache war recht schnell gefunden:
Der Isotem Slim Square Warmwasserbereiter verfügt über ein Überdruckventil, welches den beim Aufheizen entstehenden Wasser-Überdruck im freien Auslauf (Abwasserleitung) ableitet. Diese Ablaufleitung kann auch für die Frostentleerung genutzt werden. Da im Willi die mögliche Einleitung in die Abwasserleitung etwas höher liegt als die Ableitung am Boiler, hat unser Vorbesitzer diese Leitung in die Wasserzulaufleitung eingebunden und mit einem Ventil verschlossen. Damit ist die Frostentleerung über den Trinkwasserzulauf, vorbei an den Wassertanks nach außen möglich. Nicht jedoch die Druckentlastung beim Aufheizen. Dieser kleine Denkfehler hätte uns um ein Haar den Warmwasserbereiter gekostet und zu einem enormen Wasserschaden führen können. Das hätte einen sofortigen Urlaubsabbruch zur Folge gehabt.

Gerade nochmal Glück gehabt!

Die Leitung wurde umgehend in die Abwasserleitung eingebunden. Die Restenleerung der letzten 2 Liter erfolgt zukünftig durch Einleiten in eine Schüssel, sofern das jemals erforderlich wird.

13.08.2019 Das Pumpenproblem

Wie oben schon beschrieben, musste die Pumpe schwingungstechnisch entkoppelt werden. Das war am ursprünglichen Einbauort allerdings nicht möglich. Somit wurde ein neuer Platz gefunden und eine dämmende Befestigung gebaut. Dazu haben wir als erstes die originalen Gummiflüsse inklusive Halterung bestellt.

Die Unterkonstruktion besteht aus einer 10mm Siebdruckplatte unter die eine 10mm Matte Rigufor geklebt wird. Rigufor ist ein Kunststoff, welcher durch das Recycling von Altreifen und anderen weichen Gummiabfällen gepresst wird. Er findet auch Verwendung als Unterlegematte für Waschmaschinen.

Auf die Siebdruckplatte wurde ein weiteres kleineres Stück Rigufor geklebt und mit einer weiteren Siebdruckplatte, an welcher dann die originale Pumpenbefestigung verschraubt wurde, verklebt.

Als Kleber eignet sich entweder der sehr Preisintensive Neoprenkleber (z.B. Pattex) oder aber Sikaflex 252i. Diesen habe ich in engen Rauten aufgetragen und die Teile mit erheblich Druck zusammengefügt. Nach 24 Stunden Trocknungszeit war das Paket fertig zum Einbau.

Zusätzlich zu dieser Maßnahme haben wir noch einen Akkumulatortank von Jabsco bestellt. Uns war bereits aufgefallen, dass die Pumpe in kurzen Abständen zu und gleich wieder abschaltet. Dieser ständige Pumpenanlauf schadet der Pumpe und dem gesamten System. Der Akkutank soll Abhilfe schaffen.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Und so sieht die neue Installation aus

18.08.2019 - Trinkwasseranlage umgebaut

Nachdem gestern alle Teile eingetroffen sind, habe ich mich heute an die Arbeit gemacht. Das Konzept stand und ein Teil der Anlage war im Testbetrieb schon gelaufen. Als Erstes wurde der Akkumulatortank zwischengeschaltet und ganz nebenbei das Sicherheitsventil des Warmwasserbereiters, jetzt mit freiem Auslauf, getestet. Dazu habe ich mir die 230V 750W aus der Bordanlage geholt. Die Akkus entluden mit 35 A über den Wechselrichter und das Wasser war nach ca. 10 Minuten warm und nach 40 Minuten so heiß, dass der Ablauf funktionierte.

Der Akkumulatortank war ebenfalls schnell verbaut. 2 Schräubchen in die Montageplatte am Boden, den Schlauch geschnitten und mit den neuen Fittingen des Akkutanks verbunden.  

Zum Einbau des Water-Jack-Fresh Systems, welches in der Variante 4h bereits bestellt ist, habe ich die notwendige Schlauchverlegung bereits berücksichtigt. Auch hier muss der Schlauch dann nur getrennt werden und das Filtersystem wird zwischengeschaltet.

Dem vorhandenen Druckminderer habe ich ein neues Manometer spendiert. Nach dem Testlauf wurde er auf 2,9 bar zum Schutz des Warmwasserbereiters eingestellt.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das Kugelventil für den Bypass der Pumpe wurde umverlegt und ist jetzt bequem  bedienbar.

Ein persönliches Ärgernis, vielleicht eher eine unbequeme Tatsache, war, dass die Ventile für die Tanks und das Bypassventil der Druckwasserpumpe under den Schubschränken verbaut waren. Bei Bedarf musste der untere Schubkasten entfernt und das Ventil betätigt werden. Das hat zur Folge, dass dies nur gemacht wird, wenn es erforderlich ist. Kugelventile haben allerdings die Eigenschaft, bei längerer Nichtbetätigung festzubacken. Auch hier habe ich etwas verändert (siehe Bild oben).

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Ventil am rechten Trinkwassertank tief im Schrank

Schwieriger war das Kugelventil für den rechten Wassertank. Dies sitzt direkt vor der rechten Außenwand hinter dem Schubkasten unter dem Kühlschrank. Verlegung nur mit immensen Aufwand möglich. Hier musste eine Bedienhilfe her! Nach kurzer Überlegung kam nur die mechanische Verlängerung der Ventilwelle in Frage.

Dazu habe ich in meinen Ramschkisten nach Kreuzgelenken und den erforderlichen Wellen gekramt - und - ich habe sie gefunden. Nach mehr als 35 Jahren Lagerung waren diese DDR Produkte Dank guter Konservierung noch nagelneu.

Nach 3 Stunden intensiver Bastelei kann sich das Ergebnis sehen lassen. Stabil und bedienfreundlich ist die Ventilverlängerung mit Knebel in die Sockelleiste integriert.

Kleine Gegenüberstellung der Geräusche unserer Druckwasserpumpe vor und nach dem Umbau.

20.08.2019 - Gardinenstange und Insektengitter verbessert

An diesem wunderschönen Dienstagabend habe ich mich wieder mit Kleinigkeiten beschäftigt.

Frisches Wasser an der Tanke aufgefüllt. Die AGIP Tankstellen haben alle einen frostfreien Trinkwasseranschluss (1/2 Zoll Schlauchanschluss) an der Seite. Dort kann man kostenfrei Trinkwasser fassen und in aller Ruhe einen Kaffee dazu schlürfen.

In diesem Zusammenhang wurden die Insektengitter mit einer "offen" Arretierung versehen. Wenn keine Moskitogefahr besteht, kann nun die volle Durchlüftung, ohne Sieb, gewährleistet werden, indem die Gitter nach innen hochgeklappt werden.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das Bild ist schon etwas älter, das Prinzip funktioniert immer noch so.

Nachdem ich letzte Woche den Insektenschutz in die Fensterfasche verlegt habe, konnte ich nun den Gardinenstange durch eine Gardinenschiene ersetzen. Nun sind alle Fenster gleich "beschient".

Ich hab's nochmal getan: Der Warmwasserbereiter machte wieder was er soll - warmes Wasser. Wieder aus der Bordnetzversorgung. Bei 20% Akkuspannung habe ich den Test abgebrochen und den Landanschluss angesteckt. Der Batteriemonitor meldete 28A Ladestrom und 9,5 h bis Ladung abgeschlossen.

21.08.2019 - DPD hat geliefert

Heute kam Post! Zum Glück haben unsere netten Nachbarn das Paket angenommen. DANKE!

Der bestellte Filter wurde schneller geliefert als erwartet. 2x Keramik- und 2x Aktivkohlefilter werden demnächst für sauberes Trinkwasser sorgen. Der Einbau wird nach der Desinfektion der Anlage erfolgen - vielleicht am Samstag.

22.08.2019 Tanks gereinigt und desinfiziert

Die Wassertanks wurden abgelassen, kontrolliert und ausgewischt. Ich hatte einen schmierigen Film oder irgendwelche Ablagerungen erwartet - nichts dergleichen war zu sehen. Lediglich einige Schmutz- und Rostpartikel hatten sich am Boden abgesetzt. Nach dem Auswischen nochmal 20 Liter Wasser in jeden Tank und anschließend mit dem Nassstaubsauger ausgesaugt. Optisch sauber wie ausgeleckt!

Zwischendurch hatte ich das DEXDA CLEAN aktiviert.

Das DEXDA CLEAN wird wie folgt aktiviert:

  1. Schraubverschluss abschrauben
  2. Schwarzen Aktivierungsverschluss aufschrauben
  3. Aktivierungsverschluss bis zum Anschlag nach rechts drehen und Kappe nach unten drücken bis sie einrastet
  4. 10 Sekunden schütteln
  5. 90 Minuten warten und reagieren lassen

Nach 90 Minuten habe ich das DEXDA CLEAN wie vorgegeben in die Tanks gegeben, welche ich inzwischen wieder mit je ca. 30 Liter frischen Wasser gefüllt hatte. Nun wurde der Willi ordentlich geschaukelt, damit sich alles schön mischt.

Die Wasserhähne in der Dusche und an der Spüle habe ich nacheinander kalt und warm (mit kaltem Wasser- Boiler kalt!!) gespült. Solange bis ich an der Wassermenge erkennen konnte, dass die Desinfektionslösung tatsächlich alle Leitungen und den Boiler gespült hat. Auch die Einspeisung rückwärts wurde nicht vergessen.

Noch ein bischen frisches Wasser aufgefüllt, je Tank waren jetzt ca. 50 Liter gefüllt und dann Feierabend!

Nach mindestens 4 spätestens nach 24 Stunden kommt die Suppe  wieder raus. Die Anlage wird morgen gründlich gespült und anschließend wird der Famous Water Filter eingebaut. 

23.08.2019 - Post hat nicht geliefert

Es ist wieder mal nur ärgerlich. Der Postbote hat angeblich niemand angetroffen. Somit heißt es, sich in die Schlange (ostdeutsch: "sozialistisches Wartekollektiv") vor der Postfiliale einzureihen.

Rudi Krümmel hat geliefert. Der Bergegurt ist angekommen. Etwas überraschend, war der doch größer als erwartet. Trotzdem haben wir uns entschlossen, diesen zu verstauen und nicht zurückzusenden.

24.08.2019 - Spannungswandler und Trinkwasserfilter

Nachdem wir im Urlaub feststellen mussten, dass das Notebook über die Bordspannungsanlage nicht mehr lädt, habe ich mich auf Ursachenforschung begeben. Schnell gefunden: der zugehörige DC DC Wandler wollte nicht mehr.

Neue Teile sind  bestellt und werden im Oktober aus China zu uns stoßen. Bis dahin wird bei Bedarf über das originale 230V Ladegerät geladen.

Da die Fehlersuche schnell ging und die Reparatur nicht ausführbar war, habe ich mich dem Einbau der Filteranlage zugewandt.

25.08.2019 - Solaranlage

An diesem Sonntag haben wir uns mit der Solaranlage beschäftigt. Der Versuchsaufbau war ruck zuck installiert und die Anlage produziert bei gutem aber nicht vollem Sonnenschein 3,2 A Ladestrom.

Verbaut habe ich alle Bauteile, welche bereits seit 2 Jahren im Keller standen. Die 2 Paneele haben je 100 W und  sind auf 24 V in Reihe geschaltet. Als Solarregler fungiert ein Votronic SR 300/24 Duo Digital.

Da ich kei Freund von "Loch im Dach" bin und den Kabeldurchführungen nur mittelbar traue, habe ich die Leitungen wettergeschützt nach unten heraus geführt. Somit bleibt auch die Möglichkeit erhalten, die Solarpaneele vielleicht doch mal in die Sonne neben das Fahrzeug zu stellen und das Fahrzeug selbst in den Schatten.

In der 2. Verteilerdose endet vorsorglich eine 5paarige Steuerleitung, über welche ich zukünftig eine Kontrollanzeigen im Fahrerhaus ansteuern möchte. So z.B. "Wasserpumpe EIN" und "Warmwasserbereiter EIN".

29.08.2019 - Abwasseranschluss umgebaut

Bislang war es recht schwierig und nur "mit langen Arm" möglich an das Kugelventil des Abwasserbehälters zu gelangen. Dieser verbirgt sich über dem linken Längsrahmen unter der Aufbautür direkt am Behälter. Für mich gerade noch erreichbar, für Ines ein ko-Kriterium. Da es sich bei dem Abwasser lediglich um Dusche und Spüle handelt, ist es schon schön, wenn man über einem Mischwasserkanal mal schnell ablassen kann, auch wenn die zusammengeklappte Treppe davor verlastet ist.

Da wo der weiße Silikonwinkel aus dem Behälter kommt, war vorher ein 1,5 Zoll Kugelventil. Eigenbau - T Stück für die Entwässerung des Urintanks

Auch wenn das Trittbrett hochgeklappt ist, kann man nun bequem entwässern.

Freitag der 13.09.2019 - Staufach hinten links verschlossen

Was ich schon immer mal machen wollte: Das Getränkefach links hinten ist ein Außenfach und leider überhaupt nicht dicht. Der gesamte Getränkevorrat, gelagert in einer roten Fleischerkiste, war ständig verstaubt und musste vor Einnahme gründlich gereinigt werden. Das ist schlecht! Vor allem, wenn man nach ein paar Stunden Fahrt mal schnell ein "Ankommst" - Bierchen genießen möchte. 

Unter dem Getränkefach war Luftraum. Unter dem Boden des Getränkefachs hing bis vor ein paar Wochen der alte Anlegekeil. Diesen Luftraum wollte ich gern nutzen, z.B. für den Gasherd der Sommerküche.

Also schnell ein Alu-Duett-Riffelblech in der Stärke 2,5/4mm bestellt.

In der Zwischenzeit habe ich den Luftraum verschlossen und rundum 10mm Siebdruckplatte verschraubt, verklebt und abgedichtet. Das Scharnierband konnte ich wieder verwenden. Eingekürzt wanderte es vom Getränkefach nach unten, um dort die "große Klappe" zu tragen.

Wartet auf die nächste Fahrt durch staubiges Gelände. Das untere Fach wird vielleicht den Gaskocher aufnehmen. Allerdings will ich diesen nicht wie geplant auf Auszugschienen stellen. Da geht Zuviel Platz verloren. Mal sehen wie ich das mache...

Anschließend wurden 2 Stück 15mm Siebdruckplatte passend geschnitten und an das inzwischen gelieferte und konfektionierte Blech geklebt und verschraubt. Das Einpassen des Schaltschrankschlosses war ein bisschen Friemelei.

Die Dichtlippen sind angebracht und …. dicht! Jetzt musste nur noch die Staubdichtheit des Getränkefachs hergestellt werden. Dazu habe ich eine 4mm Pappelholzplatte als Decke an die vorhandenen Winkeleisen mit SIKA Montagekleber angeklebt und alle Fugen mit Ramsauer Dichtkleber 640 verschlossen.

14.09.2019 - Solar auf´s Dach

Die bestellten Aluprofile wurden angeliefert. Danke lieber Nachbar!

Der Rahmen war schnell gebaut und auf die vorhandenen Bolzen auf dem Dach befestigt. Aufnahme finden 2 100W Paneele und es ist noch Platz für weitere.

Die Leitungsführung geht auf der rechten Fahrzeugseite nach unten. Das Alu-Installationsrohr habe ich verklebt. Die Anschlussdose ist, wie schon oben beschrieben, unter dem Fahrzeug.

Die Verbindung zwischen I-Rohr und Anschlussdose ist flexibel ausgeführt und geht durch den rechten Kotflügel.

16.09.2019 - Windschutz - eine Aufgabe der letzten Wochen

Da in den letzten Monaten vornehmlich von "meiner" Tätigkeiten am Willi berichtet wurde, heute mal ein kurzer Abriss über die Arbeit von Ines in der Zwischenzeit.

Wir hatten schon recht bald auf den ersten Toren mit Willi feststellen dürfen, dass es bei mäßigem oder stärkeren Wind kräftig unter dem Fahrzeug durchzieht. In diesen Fällen war ein gemütliches Sitzen im Freien eher nicht möglich. Gründe dafür sind zum einen die durchaus gewollte lichte Höhe über dem Boden, positiv als ausreichend Wattiefe bezeichnet, zum anderen die großen Radhäuser der Hinterachse.

Wehte der Wind von hinten oder vorn, bläst er widerstandsfrei am Fahrzeug entlang und löscht die Lichter auf dem Tisch. Beide Situationen sind unangenehm.

Provisorisch hatten wir bereits eine Natoplane vor das Fahrzeug gespannt. Jetzt war es an der Zeit etwas anderes zu probieren. Die Plane oben ist inzwischen einer Fiamma F45s gewichen. Das Foto entstand im April 2018 auf dem ehemaligen Bombodrom der Sowjetarmee in Marienfließ

Die Idee war, eine leichte Aluminiumstange hinten quer und eine weitere längs links am Fahrzeug anzubringen und die vorhandenen leichten Natoplanen auf diese zu schieben.

Die hintere Stange sollte, genau wie die Stange der Wäscheleinen auf der rechten Seite, an der Rückseite in eine Aufnahme geschoben werden.

Dafür eignete sich am allerbesten Alu-Installationsrohr der Größen PG 11 und PG 13. Das Kleine passt prima in das Große. Die Plastikendkappen, welche eigentlich elektrische Kabel oder Leitungen vor Beschädigungen schützen sollen, verhindern hier ein Wackeln und Klappern.

Da die Planen nur mit Ösen ausgestattet waren, hieß es nähen - und damit kommt Ines ins Spiel.

Hier der erste vorsichtige Versuch. Ines hat die Plane oben umgeschlagen und vernäht. In den letzten Tagen wurde immer weiter getüftelt und verfeinert.

Die Idee wurde verbessert und die Planen erhalten in der Ecke einen groben, aushakbaren Reißverschluss. Unten kommen Gummibänder dran, zum Abspannen mittels Heringen im Boden.

Beide Stangen mussten transporttauglich verstaut werden. Dies war relativ einfach zu lösen. Die 11er für hinten quer wurde in die 13er geschoben und auf der linken Fahrzeugseite in 3 Schellen geklippt. Die selben Schellen, welche die Stange auch mit Plane aufnehmen konnte.

Noch ein paar Kleinigkeiten verbessern und dann kann der Wind wehen. Die Querstange hinten endet übrigens am Fuß der Markise und kann dort (provisorisch) befestigt werden. Auch da werden wir noch eine professionelle Lösung zum anklemmen finden.

Wir berichten darüber weiter.

17.09.2019 - Griffe angebaut

Es gibt immer was zu tun!

Im Bereich der Küche befinden sich 2 Klappen, hinter welche man selten muss. Wenn allerdings der Fall eintritt, dann bricht man sich leicht die Finger um die Türen zu öffnen.

Hier im Bild aus dem Januar 2018 sieht man die unteren beiden kleinen Türen. Die vordere (in Fahrtrichtung) beherbergt den Heizverteiler für die Warmwasserheizung die hintere unter der Spüle den Warmwasserbereiter.

Die Griffe sollten natürlich genau die gleiche Bauart haben, nämlich 8 mm Hanfseil, 18 mm schwarzer Schrumpfschlauch und das Ganze 160 mm lang.

Die Enden werden in jeweils ein 9 mm Loch gesteckt und von hinten mit 4 x 12 mm Universaltreibschrauben mit Unterlegscheibe verschraubt.

Ferdsch!

Somit ist von der todo-Liste aus dem Urlaub nur noch der Gasanschluss für die Sommerküche offen. Dazu werde ich mich demnächst mal bei einem Installateur umsehen.

Die Liste der gesammelten Werke ist auch schon deutlich geschrumpft. Die fahrzeugspezifischen Arbeiten habe ich mir für Mitte Oktober vorgenommen. Auch der Durchstieg wird erst dann in Angriff genommen. Wird eine Winterbaustelle. Auch der Türgummi Beifahrertür muss noch gewechselt werden und ein neuer Scheibengummi für die Frontscheibe wird jetzt auch bestellt. Die Scheibe muss raus und der Rost rund um den Rahmen kommt weg. Ist im Augenblick noch nicht schlimm, soll es aber auch nicht werden.