Vom Gerätewagen der Schweizer Feuerwehr zum Expeditionsmobil "Willi"

2019 - 1. Quartal

Mal sehen was alles noch zu tun ist...…

  • Den Dieselschnupfen bekämpfen
  • Sitze einbauen  --> Ferdsch
  • Heizungsgebläse Drehzahlsteller einbauen --> Ferdsch
  • Intervallrelais für Scheibenwischer
  • Solaranlage ????
  • Durchstieg zum Fahrerhaus
  • Magnetventile in Wassereinspeisung und Abwasser einbauen
  • Urintank fest installieren  --> Ferdsch
  • Räder über Kreuz tauschen  --> Ferdsch
  • Woher auch immer--- eine Sprengringfelge organisieren --> Habsch
  • Anhängerkupplung anbauen, abnehmen und eintragen lassen --> Ferdsch
  • eventuell Nebenabtrieb komplett abbauen

Drehzahlsteller für Heizungsgebläse

Noch vor Weihnachten habe ich den Drehzahlsteller für das Heizgebläse im Fahrerhaus eingebaut. Im letzten Urlaub an der Ostsee ist der 2stufige Kippschalter defekt gegangen. Es lief permanent die große Drehzahl und ließ sich nicht abstellen.

Nach Demontage habe ich festgestellt, dass der Schalter sehr einfach aufgebaut und reparabel ist.

Nach dem Abnehmen der Blechabdeckung (ist nur aufgerastet) kann man vorsichtig den mittig zusammengesteckten Schalter teilen. Darin ist lediglich ein Kontaktstift (das Bild ist leider total unscharf), welcher unter der Wippe klemmt.

Ich haben alles schön gesäubert und wieder zusammengesetzt - ferdsch un fludschd!

Trotzdem wurde der Drehzahlsteller eingebaut. Das war leider nicht so möglich, wie ich es wollte. Eigentlich wollte ich den Steller nach dem Schalter in Reihe nehmen. Das war durch die direkt im Lüfterkasten verschwindenden Anschlussleitungen nicht möglich.

Somit wurde der Steller in die Zuleitung geklemmt. Diese kommt über den weißen zweipoligen Stecker 72 (hinter den Sicherungen). Belegt ist der Stecker mit roter und brauner 2,5 m² Leitung.

Der Steller hat eine Eingangsspannung von 12-40 Volt Gleichspannung und regelt jeweils bis auf Null.

03.01.2019 Trenntoilette verbessert

Die eingebaute Trenntoilette ist eine saubere, geruchsneutrale und absolut hygienische Sache. Lediglich die Entsorgung des Urins war bisher mit ein wenig "Bastelei" verbunden. Dazu musste ein 6 Liter Plastikkanister abgeklemmt und aus dem Toilettenkasten herausgenommen werden. Das wollten wir ändern und haben uns Gedanken gemacht, wie das wohl geht. Am Besten einen größeren Plastikkanister (12 l) fest einbauen und über ein mechanisches und ein Magnetventil nach außen entleeren. Der Tank wurde am 20.12.2018 bestellt und kurz vor Weihnachten geliefert. Nicht ganz preiswert aber super Qualität und das Maß ist wie für uns gemacht. Ziel ist es, den Tank über ein Magnetventil über die Abwasserleitung zu entleeren. Grauwasser und Urin können dann über die gleiche Leitung und dennoch getrennt entsorgt werden.

Bei der Gelegenheit wurde gleich noch

  • der Heizkörper mit 2 Kugelhähnen ausgestattet, 
  • der Ausschnitt für den Heizkörperanschluss so hergestellt, dass man die Abdeckplatte der Toilette ohne Demontage des Heizkörpers abnehmen kann,
  • und die lose Verkabelung von Lüfter und Licht etwas professioneller verlegt

Hier nun das Ergebnis (Das Magnetventil wird noch nachgerüstet.)

Fast fertig

05.01.2019 - immer noch Dieselschnupfen

Das Problem konnte im letzten Jahr nicht mehr gelöst werden.

Inzwischen bin ich ordentlich mit dem Willi und dem beigemischten Liqui Moli gefahren. Hat leider auch nichts gebracht.

Heute habe ich die neuen konfektionierten Dieselleitungen bekommen und mit einer neuen Förderpumpe eingebaut. Alles ordentlich entlüftet und noch einmal probiert. Und siehe da, der Willi will wieder. Eventuell noch nicht so ganz, das konnte ich aber auf der kurzen Probefahrt nicht wirklich richtig testen. Der Motor läuft wieder rund und tourt gleichmäßig, allerdings immer noch ein bisschen zu hart.

Vorsorglich habe ich mir die Stauklappe der Motorbremse angeschaut. Alles auseinander genommen und wieder zusammen gebaut. Keine Mängel festgestellt.

11.01.2019 Türschwelle und Tür

Leider haben wir uns im letzten Jahr 2 Beschädigungen an der Eingangstür eingefangen. Grund dafür war der Insektenvorhang mit Magnetverschluss. Am unteren Ende befinden sich 2 dicke Permanentmagnete, welche beim Schließen der Tür einmal zwischen Schwelle und Türblatt verklemmten. Die Magneten hat es zermüllert und die Tür hat 2 Schandflecken.

Die Türschwelle hat mir noch nie gefallen. Leider ist die Demontage nicht so einfach wie gedacht.

Mit Heißluftpistole, Cuttermesser und ca. 3 Stunden Geduld habe ich die Schwelle entfernt. Das "Klebeband" darunter war kaum abzubekommen. Leider ist bei der Demontage ein kleines Stück aus dem Rahmen ausgebrochen. Das wird durch die neue Schwelle abgedeckt und ist somit nicht so schlimm.

Die Türschwelle wird aus doppelt gekanteten Aluminium U-Profil auf Maß angefertigt.

Bestellen kan man das fertige Bauteil bei Schlosserbedarf Feld. Die Ecken (Rahmenfalz) klinke ich dann selbst aus und passe diese an.

Vielleicht kommt noch eine dritte Kantung dazu, das werde ich am Sonntag nochmal ausmessen.

13.01.2019 --> nochmal gemessen. Es bleibt bei einem U-Profil, da die Mindestlänge H2 bei einer weiteren Kantung 16mm sein muss, sonst kann der Kanter nicht kanten. 

11.01.2019 Anhängerkupplung demontiert

Auch das wollte ich in wenigen Minuten erledigt haben. 4 M12 Schrauben lösen, fertig - so die Theorie. Schrauben und Gewinde sahen gut aus, dennoch hat es 45 Minuten gedauert, bis alle ab waren.

An die Stelle des alten Hakens soll nun eine neue Rockinger. Dazu muss das Blech noch ein bisschen ausgeschnitten werden. Mal sehen was der TÜV dazu sagt.

Mit der vorgesehenen Rockinger 243 U 115 und dem D-Wert 18kN können wir einen gebremsten Anhänger (Auflaufbremse) mit 2400 kg Gesamtgewicht anhängen. Das genügt um unseren Gerhard mal auf ein Oldtimertreffen mitzunehmen oder einfach ein paar Sachen zu transportieren.

Nachtrag 18.01.2019: Bin bei einem supernetten Prüfer bei der GTÜ gewesen. Anhängerkupplung eintragen überhaupt kein Problem. Empfehlung Rockinger Kugelkopf mit D Wert 27,5.

15.01.2019 Magnetventil für Pipi Tank ein- und ausgebaut

Heute nur ein kurzer Einsatz am Willi. Ich hatte einen lieben Freund zu Gast, der sich unseren Willi mal anschauen wollt.

Das gelieferte Magnetventil aus dem fernen China funktioniert wunderbar - nur nicht an drucklosen Ablassleitungen. Diese Magnetventile benötigen ca 1 bar Druck um zu öffnen. Den hab ich an der Stelle nicht. Also bleibt es vorerst bei Kugelventil zum Ablass des Tanks.

21.01.2019 Neue Türschwelle eingebaut

Heute hat die Firma Feld geliefert. Die neue Aluminiumschwelle passt wie angegossen. Der Einbau verlief problemlos. Die Schwelle wurde mit Sikaflex geklebt, abgedichtet und wieder 3fach von oben verschraubt.

23.01.2019 Ventile eingestellt und die Räder gedreht

Weiter auf der Suche nach den Ursachen des Leistungsverlustes bzw. des harten Motorlaufs habe ich mich mit (Fern-) Unterstützung von Marc und Plamen an die Ventile der 6 Zylinder gemacht. Die Einstellung war einfacher als gedacht. Nachdem ich den Motor mit der 36'er Nuss mehrfach durchgedreht hatte, habe ich auch die beschriebene Ventilüberschneidung gefunden. Mein Fehler dabei war, dass ich glaubte, dass das Auslassventil links (in Fahrtrichtung hinten) und das Einlassventil rechts (in Fahrtrichtung vorn) ist. Dem war nicht so, sondern genau anders herum. Mit dem Auffinden der Ventilüberschneidung ging es dann rasch. Bis auf Zylinder 4, der 4. von hinten, waren alle Ventilspiele zu groß. Teilweise bis zu 0,8 mm (!) an Stelle der 0,15 +-0,05 mm.

Nach dem Einstellen und Zusammenbau habe ich eine Probefahrt gemacht. Das harte Nageln war schon mal weg. Kleiner Erfolg. Der Leistungsverlust war erwartungsgemäß noch spürbar. Da soll sich dann die Werkstatt am kommenden Montag drum kümmern. Ich tippe nach vielen Hinweisen aus der Gruppe und dem Studium des einschlägigen Forums auf den Regler der ESP. Mal sehen was die Werkstatt identifiziert.

Nach der Probefahrt habe ich mich den Rädern gewidmet. Schon seit Wochen wollte ich die Räder mal kreuzweise tauschen, um die Sägezähne mal andersrum zu befahren.

Gesagt getan, den Bock aufgebockt, ordentlich Holz hinten links und vorne rechts untergebaut und die Räder getauscht. Um die Gewinde der Radbolzen zu schonen, habe ich 3 passende Aluminiumhülsen drüber geschoben. Super Sache. Nach 2 Stunden hatte ich auch das fertig. Kurz über den Hof gerollt, nochmal nachgezogen - Feierabend.

01.02.2019 Willi war beim Dieseldoktor

Am 28.01. stand der Arzttermin für unseren Willi an. Auf der Fahrt zum Bosch Service Mezger in Leipzig-Lindenau hat unser Willi eher zaghaft Gas angenommen und hatte, wie auch die letzten Tage und Wochen, wenig Lust mal richtig zu spurten. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass er mit den neu eingestellten Ventilen schon besser lief.

Nach einer ausführlichen Fehlerbeschreibung habe ich dem Werkstattmeister noch schnell die Besonderheiten des Fahrzeugs erklärt und bin dann mit gutem Gewissen und der Hoffnung … Die schaffen das wirklich … mit dem Bus nach Hause gefahren.

Heute Mittag erhielt ich den erwarteten Anruf aus der superfreundlichen Werkstatt. Die gute Nachricht: Willi läuft wie er soll, alle Aggregate arbeiten, Ladedruck und Vorförderdruck sind in Ordnung, alle Leitungen und die LDA Membrandose an der ESP sind dicht.

Die Druckprüfung des Kraftstoffsystems ergab einen Vorförderdruck an der ESP von 0,6 bar und unter Last von 0,3 bar. Somit in Ordnung. Der Ladedruck lag bei 0,9 bar und war somit auch in Ordnung.

Die Probefahrt war für die Monteure eine Freude und Willi lief unter Last super bis zur Abregeldrehzahl. Er spurtete auf der B87 von Lindenau nach Grünau 85 km/h. Es wäre wohl noch mehr gegangen aber die Strecke ist innerorts (!) Es muss wirklich Spaß gemacht haben.

Die nicht so gute Nachricht: Man hat nicht wirklich einen Fehler gefunden.

Das Ganze hat 236€ gekostet. Ich habe Willi Nachmittag abgeholt. Immer noch mit dem Gedanken, das kann nicht sein. Wunderheilung oder doch an den angefassten Teilen eine Undichtheit beseitigt. Kann sein.

Die Rückfahrt hat  mir auch sofort wieder Spaß gemacht. Alles Bestens. Sollte der Fehler wieder auftreten, was aus meiner Sicht nicht ausgeschlossen ist, so wird als Nächstes die ESP demontiert und geprüft. Das wird bei Fa. Mezger inklusive der Düsenprüfung ca. 1000€ kosten. Ich hoffe es muss nicht sein.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Gleich noch schnell die Hängerkupplung angeschraubt.

09.02.2019 Willi hat eine neue Sitzbank erhalten

Bereits seit einigen Monaten lag die neue Grammer Sitzbank mit klappbarem Mittelsitz in der Garage. Ich hatte sie bei eBay-Kleinanzeigen geschossen. Die originale Sitzbank ist dem noch einzubauenden Durchstieg im Weg. Wir haben auch schon zwei Einzelsitze beschafft, allerdings wollen wir den dritten Sitz in der Mitte nicht einbüßen. Einen Notsitz auf dem Motortunnel wollten wir aber auch nicht. Somit fiel die Entscheidung für oben genannte Sitzbank.

Der Weg dahin war etwas beschwerlich. Ich musste die komplette Bank auseinandernehmen, ein bisschen flexen, ein bisschen bohren, ein bisschen schweißen (lassen) und schließlich nach der Lackierung alles wieder fein säuberlich zusammenbauen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Fahrersitz sieht jetzt etwas verloren aus. Das wird die nächste Baustelle.

So ganz nebenbei hat Willi heute noch eine neue Radkappe bekommen. Die Aufkleber sind Eigenbau und werden einmal im Jahr erneuert.

12.02.2019 Ersatzradgalgen und Sitzkonsole

Es ist wieder einmal Garagentag.

Heute habe ich mich um den Galgen für das Ersatzrad gekümmert. Bisher war die Notlösung, den Reifen vom Heck einfach abzuwerfen, zu wechseln und den alten Reifen, sofern nicht gerade ein Baum für den Flaschenzug über uns ist, einfach liegen zu lassen. Unschön aber als Notlösung machbar. Willis Vorbesitzer und Konstrukteur des Aufbaus hat sich da schon andere Gedanken gemacht.

Als wir Willi übernommen haben, hat Jo mir eine unscheinbare Gleitlagerbuchse in die Hand gegeben. "Die ist für den Ersatzradkran". Den habe ich jetzt gebaut und heute probehalber angebracht.

In die Ringschraube wird der sowieso mitgeführte Flaschenzug eingehängt. Nun kann man auch wieder etwa hochziehen und verlasten, ohne unterm Baum stehen zu müssen.

17.02.2019 Der Galgen tut seinen Dienst

Sitzkonsole

Nachdem der Galgen seinen Lack bekommen und den ersten Test bestanden hat, habe ich mich der Sitzkonsole für den ISRI Fahrersitz zugewandt. Der vorhandene gefederte Fahrersitz ist mit der Konsole verschweißt. da diese auch einige Zentimeter zu hoch für den neuen Sitz ist, habe ich mich entschieden eine neue Sitzkonsole zu bauen. Das benötigte 2mm Stahlblech habe ich bei einer befreundeten Schlosserei geholt. Das Zuschneiden ging mit der elektrischen Stichsäge überraschend einfach.

Jetzt such ich mir noch eine geeignete Abkantbank und einen Punktschweißer. Eventuell kommen noch ein paar Sicken ins Blech. Mal sehen ob der Prototyp gelingt. Ich berichte weiter.

23.02.2019 Sitzeinbau

Der Prototyp ist gelungen! Heute habe ich die Sitzkonsole aus der Schweißerei geholt. Superfest und ein Passstück.

Nach dem Anpassen und das Ausmessen und Bohren der Befestigungslöcher wurde die Konsole gespritzt. Ferdsch!

Eigentlich wollte ich den hochkomfortablen Beifahrersitz auf der Fahrerseite einbauen. Leider hat der, auf Grund der Bedienelemente auf der rechten Seite, nicht genügend Patz gehabt. Der Sitz wäre nicht mittig vor dem Lenkrad gewesen. Geht  gar nicht.

28.02.2019 TÜV

Am heutigen Tag hat unser Willi den TÜV erfolgreich bestanden. Auch die Anhängelasten wurden eingetragen. Die Anhängerkupplung kann nun nach Bedarf entsprechend gewechselt werden. Im Moment ist die Kugelkupplung verbaut.

Mit neuem TÜV ging es am 1.3. bis zum 4.3. ins Erzgebirge. Wieder mal die Stille der Natur und den Komfort unseres Willis genießen - traumhaft!

Leider ist mir auf der Rückfahrt wieder mal ein Leistungsverlust aufgefallen. Das heißt, das Problem wurde noch nicht endgültig gelöst. Weiter geht die Suche.

Auffällig war auch, die schlechte Bremswirkung der Dauerbremse. Da muss ich wohl noch einmal an die Klappe ran und bei der Gelegenheit den Turbolader kontrollieren.

05. und 06.03.2019 Die Fehlersuche geht weiter

Habe heute angefangen die Zuluft und Abgasanlagen zu demontieren. 

Beginnend am Ansaugluftkrümmer vom Turbolader zu den Zylindern, das Ansaugluftrohr vom Luftfilter zum Turbolader, Verbindung zum Kompressor bis hin zur Stauklappe im Abgasrohr wurde alles demontiert. Die Herausforderung dabei war, dass alle Schrauben entweder festgerostet und mit der Säge zertrennt werden mussten oder aber so versteckt verbaut waren, dass zum Lösen der letzten Schraube am Abgasbogen nach dem Turbolader schon mal eine Stunde ins Land zog.

Bei der Demontage habe ich schon mal feststellen können, dass die Stauklappe nur ca. die Hälfte schließt. Offensichtlich habe ich da beim letzten Umbau nicht richtig aufgepasst und den Hebel auf der Welle falsch eingestellt.

10.03.2019 Alles wieder fein zusammengebaut

Nachdem die Farbe getrocknet und ich beim DEUTZ Fahrzeugteilehändler ganz in der Nähe die richtigen Dichtungen geholt hatte, habe ich alles wieder fein zusammengebaut und bei der Gelegenheit auch den Pneumatikzylinder an der richtigen Stelle im richtigen Winkel wieder eingebaut. Jetzt hatte die Motorbremse wieder die Möglichkeit die Stauklappe komplett zu schließen und das Fahrzeug richtig abzubremsen.

Nun noch schnell das Wärmeleitblech neu lackiert und zum Anbau vorbereitet.

15.03.2019 Dies und Das

Nach der Kontrolle des Turboladers und dem Zusammenbau der Auspuffanlage konnte auch das frisch lackierte Wärmeschutzblech wieder angebaut werden.

Beim freien Stehen auf unbefestigten Plätzen haben wir immer wieder festgestellt, dass unsere Treppe im Schmodder versinkt, Die Vierkantrohre sind unten offen und boten kaum Widerstand. Diese haben wir nun mit passenden Füßen verschlossen.  repariert und Klappe fixiert. Ein weiteres Problem war folgendes. Wenn unser Willi auf unebenen Untergrund stand und durch Auffahren auf Hölzer nivelliert werden konnte, kam es vor, dass die Treppe keinen Bodenkontakt mehr hatte. Sie klappte manchmal schräg weg und eine Benutzung war nicht gefahrlos möglich. Wir haben jetzt die Klappe vor dem Batteriekasten fixiert und die Treppe kann mit dieser arretiert werden. Nun ist ein Begehen in jeder Lage möglich. Bilder dazu folgen.

16.03.2019 Handbremsventil repariert

Unser Handbremsventil hat seit geraumer Zeit etwas abgeblasen. Zeit also, es zu demontieren.

Das WABCO Hanbremsventil trägt die Nummer 961 721 924 2 und ist in KW 38 1991 hergestellt. Es ist also jünger als unser Willi und offensichtlich schon einmal gewechselt wurden.

Nach dem Ausbau, welcher ohne Demontage weiterer Luftleitungen nur im offenen Zustand (Federspeicher entlüftet, also Hebel nach hinten) gelingt, war das Ventil relativ schnell auseinander gebaut. Vorher noch schnell die Werkstatt gekehrt, damit eventuell davonspringende Kleinteile schnell wiedergefunden werden können.

Alle Dichtungen waren wie neu und die Rostpartikel trocken. Der erwartete Schmodder hielt sich in Grenzen. Allerdings ist zu erwarten, dass weitere Leitungen und Ventile rostig sind. Eine neue Aufgabe kam auf uns zu.

Die Einzelteile des Handbremsventils wurden ordentlich gesäubert und das Ventil zusammen- und wieder eingebaut. Siehe da - alles dicht! 

20.03.2019 Die neuen Kessel sind da